Monaco besitzt die seltene Fähigkeit, gleichzeitig Bühne und Mythos zu sein. Kaum eine andere Destination der Welt wird so häufig fotografiert, beschrieben und besucht – und schafft es dennoch, sich immer wieder neu zu inszenieren. Besonders Ende Mai und Anfang Juni, wenn sich das Fürstentum auf den Formula 1 Louis Vuitton Grand Prix vorbereitet. Dann verändert sich die Stadt beinahe über Nacht. Tribünen wachsen entlang der Straßen aus dem Asphalt, Absperrungen ziehen sich durch die engen Kurven von Monte Carlo, auf Balkonen werden Flaggen befestigt und im Hafen von Monaco legen einige der spektakulärsten Yachten der Welt an. Für wenige Tage wird aus dem kleinen Mittelmeerstaat das Zentrum des internationalen Sports, der Luxuswelt und der globalen Gesellschaftsszene.
Wer Monaco nur während des Rennens kennt, versteht allerdings nur einen Teil seiner Faszination. Die eigentliche Magie beginnt bereits davor. In den Cafés rund um den Place du Casino treffen sich Teammitglieder zum ersten Espresso des Tages, Fotografen suchen die besten Perspektiven auf die Strecke und entlang des Port Hercule entsteht jene besondere Atmosphäre aus Vorfreude und Nervosität, die das Rennwochenende seit Jahrzehnten prägt. Die Stadt scheint in diesen Tagen schneller zu atmen. Überall wird gearbeitet, vorbereitet, aufgebaut. Gleichzeitig liegt über allem eine mediterrane Gelassenheit, die nur Monaco beherrscht.






Genau in diesem Spannungsfeld zwischen Adrenalin und Eleganz bewegte sich auch die offizielle Eröffnungsparty des Formula 1 Louis Vuitton Grand Prix de Monaco 2026. Gastgeber war Explora Journeys, die Luxusreisemarke der MSC Group, die bereits zum zweiten Mal in Folge als Partner des Grand Prix auftritt. Schauplatz des Abends war die EXPLORA I, die während des Rennwochenendes einen der begehrtesten Liegeplätze im Port Hercule einnimmt. Dort, wo sich sonst Yachten und Tenderboote drängen, wurde das Schiff für einen Abend zum gesellschaftlichen Mittelpunkt des Fürstentums.
Schon die Anfahrt besitzt in Monaco ihren eigenen Reiz. Während sich auf den Straßen die ersten Gäste durch den Verkehr bewegen, gleiten kleine Boote über das Hafenbecken. Das Licht der Côte d’Azur taucht die Fassaden von Monte Carlo in warme Goldtöne, Möwen kreisen über dem Wasser und von den Terrassen der Restaurants mischen sich Stimmen mit dem dumpfen Klang der Motoren, die in den Boxengassen bereits getestet werden. Kaum ein anderer Ort verbindet Meer, Stadt und Motorsport so unmittelbar miteinander.
An Bord der EXPLORA I öffnet sich eine andere Perspektive auf Monaco. Von den Außendecks reicht der Blick über das gesamte Hafenbecken bis hinauf zum Felsen der Altstadt. Die Silhouette des Fürstenpalastes zeichnet sich gegen den Abendhimmel ab, während die Lichter der Stadt langsam aufleuchten. Es ist jener Moment kurz vor Sonnenuntergang, in dem Monaco besonders schön wirkt – weniger spektakulär als vielmehr überraschend ruhig.
Genau diese Ruhe ist Teil der Philosophie von Explora Journeys. Die noch junge Luxusmarke verfolgt einen Ansatz, der sich bewusst von klassischen Kreuzfahrterlebnissen entfernt. Die Schiffe erinnern eher an elegante Privatresidenzen auf See als an traditionelle Ozeanliner. Großzügige Suiten, weitläufige Außendecks und eine Atmosphäre, die auf Raum und Entschleunigung setzt, definieren das Erlebnis. Statt möglichst vieler Programmpunkte stehen Zeit, Individualität und persönliche Entdeckungen im Mittelpunkt.
Diese Haltung passt erstaunlich gut zu Monaco. Denn hinter dem Glamour, den Millionen Fernsehzuschauer jedes Jahr sehen, verbirgt sich eine Stadt, die von Kontrasten lebt. Geschwindigkeit trifft auf Gelassenheit, Tradition auf Innovation, Sport auf Kultur. Der Grand Prix ist dafür das sichtbarste Symbol. Seit seiner Premiere im Jahr 1929 gilt das Rennen als eines der prestigeträchtigsten Ereignisse im internationalen Motorsport. Noch heute führt die Strecke mitten durch die Stadt, vorbei an historischen Hotels, luxuriösen Wohnhäusern und den Yachten des Hafens. Kein anderer Grand Prix besitzt eine vergleichbare Kulisse.






Als die Dämmerung über dem Mittelmeer hereinbricht, füllt sich die EXPLORA I mit Gästen aus unterschiedlichsten Bereichen. Unternehmer, Kreative, Sportler, Medienvertreter und langjährige Monaco-Stammgäste bewegen sich zwischen den Decks und Lounges. Anders als bei vielen hochkarätigen Veranstaltungen wirkt die Atmosphäre bemerkenswert entspannt. Gespräche entstehen spontan, Gruppen wechseln von der Bar auf die Terrasse und wieder zurück. Das Meer liegt nur wenige Meter entfernt, während über der Stadt langsam die Nacht hereinzieht.
Mit Einbruch der Dunkelheit richtet sich die Aufmerksamkeit plötzlich auf den Himmel. Was folgt, gehört zu den eindrucksvollsten Momenten des gesamten Abends. Mehr als 3.000 Drohnen steigen über dem Port Hercule auf und verwandeln den Nachthimmel in eine riesige Leinwand. In präzise choreografierten Formationen erscheinen die Silhouette Monacos, Rennwagen, Streckenverläufe und die ikonische Trophäe des Grand Prix. Die zehnminütige Inszenierung erzählt die Geschichte der Formel 1 auf überraschend poetische Weise. Wo früher Feuerwerke den Himmel erhellten, entstehen heute bewegte Bilder aus Lichtpunkten, die Technologie und Emotion miteinander verbinden.
Für den Soundtrack des Abends sorgt zunächst Bob Sinclar. Der französische DJ und Produzent gehört seit Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten der internationalen House-Szene und scheint wie geschaffen für einen Abend an der Riviera. Seine Musik legt sich über den Hafen wie eine Verlängerung der sommerlichen Stimmung. Später übernimmt Naomi Campbell das DJ-Pult. Dass eines der berühmtesten Models der Welt heute ebenso selbstverständlich hinter den Turntables steht wie auf internationalen Titelseiten, gehört zu den faszinierenden Entwicklungen der modernen Popkultur. Die Gäste feiern bis tief in die Nacht.
Unter ihnen befinden sich auch bekannte Namen des Motorsports. Mika Häkkinen, Damon Hill und David Coulthard gehören zu den Persönlichkeiten, die an diesem Abend an Bord gesichtet werden. Doch anders als bei vielen Formel-1-Veranstaltungen stehen nicht Interviews, Sponsorentermine oder Rennanalysen im Mittelpunkt. Vielmehr geht es um das gemeinsame Erlebnis eines Wochenendes, das Menschen aus aller Welt nach Monaco führt.
Genau darin liegt die besondere Rolle der EXPLORA I während des Grand Prix. Das Schiff ist weit mehr als eine Unterkunft. Es wird zum Rückzugsort, Aussichtspunkt und Treffpunkt zugleich. Tagsüber eröffnet es außergewöhnliche Perspektiven auf die Rennstrecke und den Hafen, am Abend verwandelt es sich in einen Ort für Begegnungen und Gespräche. Von hier aus lässt sich Monaco erleben, ohne ständig Teil des Trubels zu sein – und gleichzeitig mittendrin.



Als die letzten Gäste weit nach Mitternacht auf die erleuchtete Skyline blicken, liegen die Tribünen bereits im Schatten der Hafenlichter. Die Stadt bereitet sich auf die kommenden Renntage vor. Mechaniker arbeiten in den Garagen, Teams analysieren Daten und entlang der Strecke wird bis in die frühen Morgenstunden weitergebaut. Monaco schläft während des Grand Prix nur selten.
In wenigen Stunden werden die ersten Motoren erneut die Straßen beschallen. Doch für viele beginnt das Rennwochenende längst nicht mit dem ersten Training. Es beginnt in jenem Moment, wenn die Sonne hinter den Hügeln der Côte d’Azur verschwindet, die Lichter der Yachten angehen und der Hafen zur Bühne wird. Dann zeigt Monaco seine vielleicht schönste Seite – nicht als Rennstrecke, sondern als Ort, an dem sich Meer, Glamour und große Geschichten begegnen. Weitere Informationen unter EXPLORA I

